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Neckarschleusen bis Plochingen bis 2025 ausbauen

Esslingen. Seit Jahrzehnten bewegen sich die Schleusen auf dem Neckar aus den 50er- und 60er-Jahre auf und zu, in der Politik aber tut sich nichts. Zumindest nicht was die Instandhaltung der Schiffshebebauwerke anbelangt. Im November 2007 war zwischen der Bundesregierung und dem Land Baden-Württemberg vereinbart worden, die Neckarschleusen zwischen Mannheim-Freudenheim und Plochingen zu verlängern, vorausgesetzt der Bund hat genügend Geld im Säckel. Demnach sollten bis zum Jahr 2024 bei jeder Schleuse beide Kammern grundinstandgesetzt und eine davon so verlängert werden, dass 135-Meter-Schiffe passieren können. Nach der Bundestagswahl 2009 standen für Investitionen bei den Wasserstraßen nach einer neuen Regelung rund 500 Millionen weniger zur Verfügung. Die Bundeswasserstraßen wurden kategorisiert und die Strecke Stuttgart – Plochingen herabgestuft in die Kategorie vier. Trotz mehrerer Initiativen war der Bund nicht bereit nachzubessern. Deshalb wurde vorgeschlagen, im Bereich zwischen der Mündung und Heilbronn vorläufig auf die Grundinstandsetzung der zweiten Schleusenkammer zu verzichten und mit den ersparten Mitteln die Schleusen zwischen Heilbronn und Plochingen zu verlängern. Nach einem Schriftwechsel mit der neuen Landesregierung und Verkehrsminister Hermann setzte sich dort schließlich der vorgenannte Vorschlag durch. Offensichtlich fand er in Berlin noch kein Gehör, denn das gemeinsame Schreiben von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Oberbürgermeister Schuster vom Juli dieses Jahres an Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer blieb bisher unbeantwortet. mehr

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