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Schiff-Sprengung mitten im Nationalpark?

Mit "Dynamitfischen" vergleicht Wolfgang Rehm, Sprecher der Umweltorganisation Virus, den Plan, einem Schiffswrack mit Sprengmitteln zu Leibe zu rücken. Seit neun Monaten liegt die Havarie im Nationalpark Donauauen bei Regelsbrunn/Orth am Donaugrund und könnte bald gesprengt werden. "Das tötet in großem Umkreis Fische und andere Lebewesen", so Rehm.

Bei der Obersten Schifffahrtsbehörde versucht man zu beruhigen: Eine Sprengung sei das allerletzte Mittel, wenn überhaupt nichts anderes mehr geht. Diese "exotische Variante" der Bergung sei im Standardrepertoire, komme aber so gut wie nie vor. "Ich bin seit 25 Jahren bei der Schifffahrtsbehörde und habe noch nie eine Sprengung erlebt", betonte der Behördenleiter Reinhard Vorderwinkler am Donnerstag. mehr

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