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Schiffskollision auf der Elbe vor Brunsbüttel

Brunsbüttel (ots) - Am 03.01.2012, gegen 00.35 Uhr kollidierte das unter der Flagge Maltas fahrende MS "KAIE", L= 89 m, BRZ=2374, bei dem Versuch, auf der Nord-West-Reede vor Anker zu gehen, mit dem bereits vor Anker liegenden RoRo-Schiff "ALTELAND", Antigua & Barbuda, L=114 m, BRZ = 5999. Beim Anlaufen der vorgesehenen Ankerposition wurde das MS "KAIE" offensichtlich durch den Flutstrom mit der Stb.-Heck gegen das Vorschiff des MS "ALTELAND" gedrückt. Bei dem Manöver geriet das MS "KAIE" mit dem Propeller in die Ankerkette des MS "ALTELAND". Da es nicht gelang, MS "KAIE" aus der Ankerkette zu manövrieren, wurde die Kette auf dem MS "ALTELAND" gekappt. Das RoRo-Schiff konnte in den Nord-Ostsee-Kanal einlaufen und machte zunächst in Brunsbüttel fest. Nach Besichtgigung durch die Klassifikationsgesellschaft GL durfte MS "ALTELAND" bis Kiel weiterfahren um dort eine Reparaturwerft anzulaufen. Das Schiff hatte ein ca. 30 x 30 cm großes Loch ca. 2,5 m oberhalb der Wasserlinie an Stb.-Seite davongetragen. Weiterhin muß ein Anker ersetzt werden. MS "KAIE" liegt derzeit noch auf Ankerposition auf der Nord-West-Reede vor Brunsbüttel. Es ist bisher nicht gelungen, das Schiff aus der Ankerkette zu befreien. Derzeit werden Bergungsmöglichkeiten geprüft. Aufgrund der herrschenden Wetterlage mit Orkanböen wird aber nicht davon ausgegegangen, dass mit den Arbeiten vor dem nächsten Niedrigwasser begonnen werden kann.

Originaltext: Landespolizeiamt Schleswig-Holstein - Abt. 4 - \Digitale Pressemappe:

http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=43800

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