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Stau in Scharnebeck

Der einst als Jahrhundertbauwerk gefeierte Elbe-Seitenkanal verbindet den Hamburger Hafen mit dem Rest des Landes. Doch heute geht auf der A1 der Binnenschifffahrt oft gar nichts mehr - von Steffen Fründt

Im ersten Licht des Oktobermorgens verlässt die "Niedersachsen 8" den Hamburger Hafen. 1280 Tonnen norwegische Kohle drücken das 85 Meter lange Stahlschiff tief ins braune Wasser. Als es die Norderelbbrücken passiert, gibt Schiffsführer Olaf Peglau Vollgas. "Hebel auf den Tisch", sagen die Binnenschiffer dazu. Der 44-Jährige hat Kollegen ausgemacht, die ebenfalls elbaufwärts steuern. Und das macht sie zu Konkurrenten in einem Rennen, in dem es um Zeit und Geld geht. Denn ganz gleich, was sie geladen haben und welche Stadt ihr Bestimmungsort ist: Alle Frachtschiffe müssen auf ihrem Weg ins Hinterland durch dasselbe Nadelöhr: Scharnebeck. Und was sie dort erwartet, weiß heute jedes Binnenschifferkind: vier rote Lampen. mehr

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