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Das Kreuzfahrtschiff "Costa Concordia" ist nach Angaben von Anwälten der Passagiere bereits vor seiner Unglücksfahrt mehrmals gefährlich nah an der Insel Giglio vorbeigefahren. Mindestens zehnmal hätten die Schiffe der Reederei Costa Crociere ähnlich riskante Routen genommen, zitierte die Nachrichtenagentur Ansa jetzt aus Dokumenten von Anwälten, die einige Überlebende des Schiffsunglücks vertreten. Mit ihrer Darstellung widersprechen sie früheren Angaben der Reederei.
Wie aus den Dokumenten hervorgehe, sei die "Costa Concordia" bereits am 14. August nur 150 Meter entfernt von der Insel entlanggefahren - so wie auch am 13. Januar, als der Kreuzer von seinem offiziellen Kurs abkam, vor der toskanischen Insel auf einen Felsen fuhr und kenterte. 17 Leichen wurden bisher geborgen, 15 Menschen werden noch vermisst. mehr
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