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Das Binger Loch bei Rheinkilometer 530,8, rechtes Ufer, war die schwierigste Engstelle für die Binnenschifffahrt im Oberen Mittelrheintal. Beim Durchbruch des Rheins durch das Rheinische Schiefergebirge war an dieser Stelle ein quer zum Fluss verlaufendes Quarzitriff stehengeblieben. Lastschiffe konnten im Mittelalter das Binger Riff nicht passieren: Weinfässer wurden bei Lorch entladen und über den Niederwald (den Kaufmannsweg) auf dem Landweg nach Geisenheim gebracht. siehe auch Binger-Loch-Taufe
Abbildung: Binger Loch 1988 -
Abbildung: Binger Loch 1988 -
Abbildung: Binger Loch - Quelle: Website Welterbe Mittelrheintal
Hier an der Mündung der Nahe in den Rhein bei Bingen, bietet sich dem Auge des Betrachters ein spektakulärer Blick ins sogenannte Binger Loch. An dieser Stelle verläßt der Strom das weite Tal zwischen Rheingau und Rheinhessen und tritt mit einem scharfen Knick nach Norden in das Rheinische Schiefergebirge ein. In der Bildmitte steht der sagenumwobene Mäuseturm auf einer Rheininsel und rechts am Hang sieht man die Ruine der zugehörigen ehemaligen Zollburg Ehrenfels liegen. Weiter hinten sind die Mitte des 19. Jahrhunderts künstlich geschaffenen Rheinkrippen zu sehen, an denen sich inzwischen ein Auwald gebildet hat. Quelle: Website Welterbe Mittelrheintal
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