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Die Donau ist der zweitlängste Strom Europas. Seit der Eröffnung des Main-Donau Kanals im Jahre 1992 verbindet die Rhein-Main-Donau Wasserstraße 14 europäische Staaten auf dem Wasserweg. Die Gesamtlänge zwischen der Mündung der Donau ins Schwarze Meer und der Rheinmündung in die Nordsee beträgt ca. 3500 km. Die Verbindung des Rhein-Main-Stromgebietes und der Donau erfolgt durch den 171 km langen Rhein-Main-Donau-Kanal. Zwischen Wien und Rotterdam sind insgesamt 65 Schleusen zu passieren.
Abbildung: Donaukarte -
Für das Befahren des Rhein-Main-Donau-Kanals sind, wie auf allen anderen nationalen Wasserstraßen der Bundesrepublik Deutschland, Abgaben zu entrichten. Die Höhe dieser ist vom transportierten Gut abhängig. Auf den internationalen Wasserstraßen Donau und Rhein werden keine Schifffahrtsabgaben eingehoben.
Abbildung: Donaukarte -
| Lage | Zentral- und Südosteuropa |
| Länge | 2845 bzw. 2888 km |
| Quelle | Donaueschingen bzw. Furtwangen |
| Quellhöhe | 680 bzw. 1080 |
| Mündung | Schwarzes Meer |
| Einzugsgebiet | ca. 820.000 km² (66% rechtes Ufer; 34% linkes Ufer) |
| Abflussmenge | 6700 m³/s |
| Städte | Ulm, Ingolstadt, Regensburg, Linz, Wien, Bratislava, Budapest, Novi Sad, Belgrad, Russe, Braila, Galati |
| rechte Nebenflüsse | Riß, Iller, Günz, Mindel, Lech, Isar, Inn, Traun, Enns, Ybbs, Erlauf, Traisen, Leitha, Repce, Raba, Sio, Drava, Sava, Morava, Timok, Iskar, Osam, Jantra |
| linke Nebenflüsse | Altmühl, Naab, Regen, Ilz, Mühl, Kamp, March, Váh, Nitra, Hron, Ipoly, Tisa, Timis, Jiu, Olt, Vedea, Arges, Ialomita, Buzau, Siret, Prut |
Heute befahren verschiedene Schiffstypen die Donau. Neben rund 100 Hotelschiffen, welche zu Mehrtags-Kreuzfahrten vor allem zwischen Passau, Wien, Budapest und dem Schwarzen Meer ablegen, fahren eine Vielzahl an internationalen Frachtschiffen und zahlreiche Tagesausflugsschiffe auf der Donau.
Die Stromgeschwindigkeit liegt selbst bei Hochwasser - solange noch geschleust wird - nicht über 10 km/h, die berüchtigten Hexenkessel wie z.B. das Eiserne Tor, die Stromenge bei Grein oder die Isarmündung sind durch Schleusen etc. entschärft und völlig harmlos.
Abbildung: Donau-Wasserstrasse - Copyright: via donau
Abbildung: Donau-Wasserstrasse - Copyright: via donau

Die oft durchaus bedeutenden Strudel sind zwar gewöhnungsbedürftig, für den aufmerksamen Rudergänger aber keineswegs gefährlich. Nur der Einsatz eines Autopiloten ist da natürlich stark eingeschränkt, zumindest im oberen Bereich, und bei Niedrigwasser auch dort, wo sich die Fahrrinne gelegentlich von mehreren Kilometern auf wenige hundert Meter Breite verengt.
Das ermöglicht in diesem Bereich auch erstmals den Einsatz von Containerschiffen, ein großes Containerterminal ist in Rousse (Bulgarien) bereits in Bau. Sonst wird auf der unteren Donau, das ist bis zur Nordgrenze Rumäniens, vor allem mit Schubverbänden von bis zu 10 Einheiten - ein Schuber und neun Lastkähne, dies ergibt eine Transportkapazität von 15.000t - gearbeitet, auf der mittleren Donau, das ist bis zur Nordgrenze Ungarns, noch immer mit bis zu fünf Einheiten und im oberen Bereich noch mit drei Einheiten gearbeitet. Ein großer Teil der Fracht besteht dabei aus Massengütern wie Kohle und Baustoffen.
Wracks der 1944 versenkten deutschen Schwarzmeer-Flottille sollen geborgen werden. Schuld daran ist einmal mehr der Klimawandel.
Prahovo. Eine starke Brise vom rumänischen Ufer lässt die Donau schäumend kräuseln. Hart biegen sich am serbischen Gestade bei Fluss-Kilometer 857 die aufgepflanzten Angelruten im Wind. In Wohnwagen und Zelten haben die Angler unterhalb der Staumauer des Wasserkraftwerks Djerdab 2 ihr Sommerquartier bezogen.
In den letzten Sommern seien die „deutschen Schiffe“ stets zu sehen gewesen, doch heuer sei der Wasserpegel relativ hoch, erzählt im Donau-Dorf Prahovo ein braun gebrannter Angler. Deutsche Schiffe? Mit der Rechten weist der Mann auf eine dunkle Erhebung in der Flussmitte – die Spitze eines versenkten Kriegsschiffs: „Wenn der Wasserstand nur noch ein wenig sinkt, werden hier mindestens drei oder vier Wracks freigelegt.“
Hastig hatte die deutsche Marine Mitte 1944 den Rückzug ihrer Schiffe aus dem Schwarzen Meer und der unteren Donau angeordnet. Im August knackte die Rote Armee die deutsch-rumänische Front in Bessarabien und beendete den Krieg am Schwarzmeer; der einstige Alliierte Rumänien wechselte zudem ins Lager der Sowjets.
Der deutsche Admiral Paul Willy Zieb sollte den Konvoi von über 200 Kriegsschiffen (durchwegs kleine Einheiten wie Schnellboote, Minenleger, U-Boot-Jäger und Artillerie-Träger) und Frachtkähne mit rund 8000 Soldaten und Zivilisten vor den anrückenden Russen über die Donau zurückführen. Doch die Flucht endete vorzeitig – auf dem Flussgrund bei Prahovo. mehr
Am Donausüdufer wäre der beste Platz für ein Gastronomieschiff. Das hat Wolfgang Scheuer gestern erklärt. Denn dort sind die Strömungsbedingungen wesentlich besser als am Nordufer. Und ein konkretes Angebot gibt es auch schon. Es handelt sich um ein Schiff, das bislang im Passagierbetrieb auf einem deutschen Fluss eingesetzt wird. Der Preis liegt bei rund 225000 Euro. Doch es kommen noch weitere Kosten in Höhe von 30000 Euro für den Transport auf dem Landweg hinzu. So ist es zwar problemlos möglich, das Schiff auf dem Wasserweg bis Dietfurt oder Kelheim zu fahren, doch ein Transport bis Ingolstadt scheitert an der Schleuse in Vohburg. Alles in allem muss ein Investor rund 400000 Euro aufbringen. Auf dem angebotenen Schiff gibt es im Inneren Sitzplätze für rund 220 bis 250 Personen, hinzu kommen noch einmal 100 Plätze auf dem Sonnendeck. mehr
Landschaftlich reizvoll und über weite Strecken völlig unberührt sind die Abschnitte der mittleren und unteren Donau. In Ungarn passiert der Fluss die wunderschönen Augebiete des Duna-Drava-Nationalparks, der für seine uralten Wälder und seine faszinierende Vogelwelt berühmt ist. Zu den touristischen Anziehungspunkten zählen Budapest, die Petrovaradin-Festung im serbischen Novi Sad sowie Belgrad. Auch weniger berühmte Kulturschätze sind sehenswert, wie die barocke Stadt Kalocsa oder Osijek. Wer nicht nur in die Pedale treten, sondern auch etwas über die Attraktionen entlang der Strecke erfahren möchte, kann beispielsweise eine organisierte, zwölftägige Radstudienreise beim Veranstalter Donau Touristik buchen. mehr
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