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1615 Tonnen Ladekapazität hat die "Marwi". Damit war das Europaschiff das größte Wasserfahrzeug, das jemals in Hann. Münden anlegte. Am Dienstagnachmittag passierte es Minden auf dem Weg nach Belgien.
Drei Tage dauerte die Fahrt zu Berg. Auf der Brücke stand Lotse Heinz Guicking aus der Drei-Flüsse-Stadt. Denn um auf der kurvenreichen Oberweser mit ihren oft niedrigen Wasserständen fahren zu dürfen, benötigen Kapitäne ein entsprechendes Patent - und das besitzen immer weniger. Denn der Schiffsverkehr zwischen der aufgestauten Mittelweser und dem Zusammenfluss von Fulda und Werra ist selten geworden.
Dass noch regelmäßig Frachtschiffe fahren - allein im vergangenen Jahr rund 20 Touren -, ist auch der Maschinenbaufirma Richter in Hessisch Lichtenau zu verdanken. Bereits vor einer Woche fuhr ein Motor-Binnenschiff in ihrem Auftrag zu Tal. Jetzt bringt die "Marwi" ein 150 Tonnen schweres Maschinenteil nach Geel in Belgien. "Am 2. Februar wollen wir dort sein", sagte Schiffseigner Christian Niemann, der 1976 im Mindener Klinikum geboren wurde und in Windheim an der Weser aufwuchs. mehr
Abbildung: Hann. Münden -
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