Im November hat es bislang noch überhaupt keinen nennenswerten Regen gegeben. Auch im September und Oktober waren die Niederschlagsmengen deutlich unterdurchschnittlich. Folglich sinkt der Pegelstand des Rheins mehr und mehr. Doch welche Konsequenzen hat das?
Von unserem Redakteur Ulf Steffenfauseweh - Die Niederschlagsmenge war in den vergangenen Wochen eklatant niedrig. Seit September ist kaum mehr ein Tropfen Regen gefallen. Folglich sinkt der Pegelstand des Rheins mehr und mehr. Am gestrigen Montag war er an der Messstelle Andernach bei 69 Zentimetern angelangt. Die auffälligste Folge: Auf dem Strom ist derzeit viel los. Denn die zu transportierende Ladung muss auf mehrere kleinere Schiffe verteilt werden. Wie Joachim Baab, Hydrologe bei dem für den Kreis Neuwied zuständigen Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen, sagt, können große Schiffe zum Teil nur 20 Prozent ihrer sonst üblichen Ladung transportieren. Folglich sei der wirtschaftliche Schaden immens. Im Kreis Neuwied ist die Lage auf dem Rhein aber noch relativ entspannt. Wie Baab erklärt, liegt hier die sogenannte Abladetiefe rund 1,55 Meter unter dem Messwert in Andernach. Will heißen: Gestern war die Fahrrinne des Flusses zwischen Engers und Erpel immerhin noch 2,24 Meter tief. mehr
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Niedrigwasser: Frachtschiffe können auf dem Rhein derzeit nicht mehr mit voller Ladung fahren – Sperrung nicht in Sicht.
37 Zentimeter am Pegel Worms – so wenig Wasser hatte der Rhein schon lange nicht mehr. Für Worms gelten 65 Zentimeter als normal, weiß Bernhard Kooymann. Der frühere Vorsitzende des Gernsheimer Schiffervereins erläutert, dass die Wormser Messungen für den Rheinabschnitt zwischen Mannheim und Mainz maßgebend sind, also auch für die Schöfferstadt. Dort ist im Flussbett derzeit eine Pegellatte aufgetaucht, die sich nicht oft zeigt. Sie wurde, zusammen mit weiteren Pegeln, erneuert, als der Wasserstand am 9. Oktober 2009 nur 36 Zentimeter betrug. Kooymann als Kenner der Verhältnisse am Rhein weist auf die Bedeutung der Pegel hin mehr
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