JadeWeserPort-Verzögerung kostet Millionen

"Schlechtes Projektmanagement von CDU und FDP"

Die verspätete Inbetriebnahme des JadeWeserPorts in Wilhelmshaven könnte Niedersachsen aus Sicht von SPD und Grünen mehr als 220 Millionen Euro kosten. "Die Verluste sind auf das schlechte Projektmanagement von CDU und FDP zurückzuführen", sagte Enno Hagenah, wirtschaftspolitischer Sprecher der Landtags-Grünen, am Montag in Hannover. Dem Land drohten neben rund 100 Millionen Euro Zusatzkosten auch 20 Millionen Euro fehlende Umsatzerlöse sowie bis 2021 ein Bewirtschaftungsdefizit von bis zu 100 Millionen Euro. Ursprünglich hatte der deutsche Tiefwasserhafen bereits in diesen Tagen seine Arbeit aufnehmen sollen. Inzwischen wurde die Eröffnung jedoch um neun Monate auf August 2012 verschoben.

Verantwortlich dafür sei aber nicht die JadeWeserPort (JWP) Realisierungs-gesellschaft, sondern "vorrangig" die Mehrheit von CDU und FDP im Aufsichtsrat mit Vorsitz von Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP). "Die wirtschaftlichen Vorteile liegen ausschließlich beim Betreiber und gehen voll zulasten des Landes", sagte Hagenah. mehr


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