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Livarda

Livarda

Die GMS Livarda wurde 1963 auf der Deutsche Industrie Werke Werft in Berlin für die Reederei B.Dettmer & Co in Duisburg gebaut. Das Schiff trug zuerst den Namen GMS Stuttgart und im selben Jahr auf die B. Dettmer & Co Reederei in Bremen umgeschrieben und erhielt den Namen GMS Bremen. Es war ursprünglich 80 m lang, wurde aber 1970 um 5 m auf 85 m verlängert. Diese Verlängerung brauchte dem Schiff eine um 218 t höhere Tragfähigkeit.

Am Freitag dem 01.04.2011 stieß die Livarda gegen 10.40 Uhr auf der Unteren Ems bei km 0,06 in Höhe der Seeschleuse Papenburg, beladen mit Düngemittel mit dem Seeschiff Norrsken zusammen, welches aus der Seeschleuse fuhr. Das Baggerschiff Hegemann 2 ging längsseits um den Havaristen zu sichern. Zudem waren Taucher unterwegs, um das Loch zu finden welches durch den Zusammenstoß enstanden ist zu finden und abzudichten. Da die untere Ems an der Unglücksstelle nur 3,5 m tief ist, ragen die Schiffsaufbauten der Livarda noch aus dem Wasser heraus. Die Feuerwehr war mit 25 Leuten im Einsatz.

Die Norrsken war bereits aus eigener Kraft in den Papenburger Hafen gefahren. Die Schäden an dem Schiff seien nicht so groß gewesen, sagte der Einsatzleiter der Feuerwehr, Frank Thomas Obst. Dennoch soll das Schiff im Hafen noch einmal untersucht werden. Vorsorglich wurden Ölsperren organisiert, falls Schadstoffe austreten würden, sagte ein Sprecher. Abhängig von der Einschätzung der Taucher solle dann entschieden werden, wie weiter verfahren werde.

Der Schiffsverkehr auf der Ems wurde zwischen Km 0 und Leer gesperrt.

Vielen Dank an Hartmut Eilers

Am 02.04.2011 wurde die Sperrung wieder aufgehoben, da die Livarda mit Hilfe eines Schwimmbaggers entladen wurde. Dadurch bekam das Schiff trotz eines großen Lecks wieder Wasser unter dem Kiel. Kurz nach Mitternacht konnte die "Livarda" von zwei Schleppern zurück in den Hafen von Papenburg geschleppt werden.

Schiffsdaten

  Livarda
Eigner (Besitzer) Tulp P
Heimathafen / Land Groningen, Niederlande
Baujahr /Werft 1963 auf der Deutsche Industrie Werke, Berlin
weitere Namen / Reedereien 1963 Stuttgart (später in Bremen umbenannt), B. Dettmer & Co Reederei in Duisburg
Schiffsnummer 4004900
MMSI-Nummer 2321893
Rufzeichen  
Telefon / Fax  
Leistung Deutz mit 900 PS
Tragfähigkeit 1448 t (1963-1970 1230 t)
Länge 85 m (1963-1970 80 m)
Breite 9 m
max. Tiefgang 2,83 m
Laderaumabmessungen  
Geschwindigkeit  
Sonstiges  

Vielen Dank an Ed Frankes

Schiffszusammenstoß auf der Ems

Das niederländische Binnenschiff „Livada“ ist am Freitag auf der Ems bei Papenburg mit dem Seeschiff „Norrsken“ zusammengestoßen. Ersteres droht nun wegen Wassereinbruchs zu sinken. Menschen wurden nicht verletzt.

Zwei niederländische Schiffe sind am Freitag auf der Ems bei Papenburg zusammengestoßen. Das mit 1200 Tonnen Dünger beladene Binnenschiff „Livada“ wurde nach Angaben der Wasserschutzpolizei so beschädigt, dass es wegen starken Wassereinbruchs zu sinken drohte. Helfer versuchten, mit einem Saugbagger das Schiff zu stabilisieren. Menschen wurden nicht verletzt. Die zweiköpfige Besatzung blieb zunächst an Bord. Das Rettungsboot könne im Notfall aber unverzüglich besetzt werden, hieß es. mehr

Beladenes Schiff sinkt nach Zusammenstoß

Erneut ist es auf der Ems zu einer schweren Havarie gekommen. Zwei niederländische Schiffe stießen zusammen, eines ging danach unter.

Im Emsland hat sich erneut ein Schiffsunfall ereignet. Das mit Düngemitteln beladene Binnenschiff "Livarda“ stieß in Papenburg mit dem aus der Seeschleuse fahrenden Seeschiff "Norsken“ zusammen. Das Binnenschiff wurde dabei so stark beschädigt, dass es sank, wie das Wasser- und Schifffahrtsamt in Meppen mitteilte. mehr

Glück im Unglück bei der Schiffsbergung

Ein zufällig im Papenburger Hafen liegender Saugbagger stabilisierte die leckgeschlagene "Livarda". Mit einsetzender Flut konnte das havarierte Binnenschiff abgeschleppt werden. Die Ems wurde in der Nacht zu Sonnabend bereits wieder freigegeben.

Papenburg - Schnell waren verblasste Erinnerungen wieder ganz scharf, Erinnerungen an das Binnenschiff "Ilona M", das im Oktober 2005 auf der Ems bei Rhede havariert war. Fast zwei Wochen hatte die Bergung gedauert, genauso lange war die Schifffahrtsstraße zwischen dem Papenburger Hafen und der Schleuse in Herbrum gesperrt. Wie die Perlen auf einer Kette hatten sich rund 250 wartende Schiffe aneinandergereiht.

Dagegen unproblematisch verlief in der Nacht zu Sonnabend die Bergung des Binnenmotorschiffes "Livarda" aus den Niederlanden, das wie berichtet am Freitagvormittag auf der Ems bei Papenburg mit dem ebenfalls niederländischen Seeschiff "Norrsken" kollidiert war. Verletzt wurde niemand. Als "großes Glück" bezeichnete Hinrikus Janßen, Feuerwehrmann aus Burlage, den Umstand, dass die "Hegemann II" zufällig im Papenburger Hafen gelegen habe. Der Saugbagger, dessen eigentliche Aufgabe darin besteht, die Fahrrinne freizuhalten, habe das leckgeschlagene Schiff aus der Fahrrinne in Richtung Deich geschoben und es dort zunächst stabilisiert, berichtet Janßen. mehr

Livarda nach Schiffsunfall auf Ems wieder im Hafen

Papenburg 02.04.2011, 10:24 (dapd-nrd). Nach dem Schiffsunfall auf der Ems in Papenburg ist die havarierte "Livarda" wieder im Hafen. Zuvor war das mit Düngemitteln beladene Binnenschiff am Freitagabend von einem Schwimmbagger entladen worden, wie das Cuxhavener Havariekommando am Samstag mitteilte. Dadurch bekam der Havarist trotz eines großen Lecks wieder Wasser unter dem Kiel. Kurz nach Mitternacht konnte die "Livarda" von zwei Schleppern zurück in den Hafen von Papenburg gebracht werden. Die Sperrung der Ems wurde aufgehoben. mehr

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