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Odessa

Odessa
Odessa

Die MS Odessa wurde für den Bayrischen Lloyd als Güterkahn BL 1108 1957 in Linz gebaut. 1962/1963 wurde der Güterkahn, ebenfalls in Linz um Motorgüterschiff MS Express 3 umgebaut. Die Indienststellung erfolgte im September 1963. Im Juni 1977 bis Juni 1978 war die MS Express 3 vermietet an Mahart, bevor sie ab 1980 als Fortuna die Wasserstraßen befuhr. Seit 2007 fährt das Binnenschiff unter dem Namen MS Odessa für die moldawische Firma Mead Solucions Ltd. Giurgiulesti.

Vielen Dank an Reinier Dekkers

Schiffsdaten

  Odessa (seit 2007) Güterkahn BL 1108 (1957)
EXPRESS 3 (1962-1963 Umbau zum Selbstfahrer)
Eigner (Besitzer) Gole Mead Solucions Ltd. Giurgiulesti Bayrischer Lloyd
Heimathafen / Land Odessa  
Baujahr /Werft   Bau und Umbau in Linz
weitere Namen / Reedereien   1962/1963 Umbau zum Motorgüterschiff Express 3, Indienststellung September 1963, Juni 1977 bis Juni 1978 vermietet an MAHART, ab 1980-2007 Fortuna
Schiffsnummer MD 07178  
MMSI-Nummer    
Rufzeichen    
Telefon / Fax    
Leistung   MWM mit 750 PS
Tragfähigkeit 830 t  
Länge 74,22 m  
Breite 9,44 m  
max. Tiefgang 2,25 m  
Laderaumabmessungen    
Geschwindigkeit    
Sonstiges    

Überladenes Güterschiff droht zu sinken

Odessa
Odessa

Feuerwehr und Technisches Hilfswerk (THW) kämpfen seit Freitag um die Rettung eines moldawischen Gütermotorschiffs. Die „Odessa“ war auf der Donau flußaufwärts unterwegs. Auf Höhe Neßlbach bei Winzer, Flusskilometer 2258, wartete sie gegen 13.30 Uhr die Durchfahrt eines entgegen kommenden Schiffes ab, driftete dabei zu weit nach rechts und riss den vorderen Rumpf ca. 30 cm lang am felsigen Untergrund der Donau auf.

Das bereits betagte und mangelhaft gewartete Binnenschiff hatte in der Ukraine 989 Tonnen Stahlpaltten geladen, die für den Hafen in Regensburg bestimmt waren. Das Leck konnte bislang aus baulichen Gründen weder von innen, noch wegen der starken Strömung von außen abgedichtet werden. Derzeit wird mittels Pumpen das eindringende Wasser abgepumpt, um ein Sinken zu verhindern. Die Pumpen müssen die ganze Nacht über von Feuerwehr und THW überwacht werden. mehr

Vielen Dank an Sabine Süß

Odessa
Odessa

Überladenes Schiff schlägt auf der Donau leck

WINZER - Ein moldawisches Gütermotorschiff ist am Freitag auf der Donau bei Winzer (Landkreis Deggendorf) leck geschlagen.
Wie das Polizeipräsidium Niederbayern in Straubing mitteilte, pumpen Feuerwehr und Technisches Hilfswerk (THW) andauernd das eindringende Wasser ab, um ein Sinken der «Odessa» zu verhindern. Experten des Wasser- und Schifffahrtsamtes Regensburg sollen an diesem Samstag die Möglichkeiten für eine Bergung des Schiffes ausloten.
Die Odessa hatte die Durchfahrt eines entgegenkommenden Schiffes abgewartet und war dabei zu weit nach rechts abgedriftet. Bei dem derzeit niedrigen Wasserstand riss sich das Schiff den vorderen Rumpf rund 30 Zentimeter lang am felsigen Untergrund der Donau auf. mehr

Vielen Dank an Sabine Süß

Odessa Laderaum
Odessa Laderaum

Donaufelsen schlitzt Güterschiff auf

Passau/ Deggendorf – Das eine Schiff ist geborgen, das nächste droht zu sinken: Der Kapitän eines moldawischen Güterschiffs, beladen mit fast 1000 Tonnen Stahlplatten, unterschätzte den Tiefgang und riss sich bei Winzer (Landkreis Deggendorf) am felsigen Untergrund den Rumpf auf.
Donau führt derzeit Niedrigwasser. Die Wasserstraße wird von dem Havaristen nicht behindert.Wasserschutzpolizei handelt sich bei dem Güterschiff „Odessa“ um ein „bereits betagtes und mangelhaft gewartetes Binnenschiff“. Der Kapitän wollte flussaufwärts fahrend wegen der schmalen Fahrrinne ein entgegenkommendes Schiff abwarten, wich zum rechten Ufer aus und wurde abgetrieben. mehr

05.04.2011 - Vielen Dank an Reinier Dekkers

Vielen Dank für die Fotos (aus Passau) an Joana

22.4.2011 - Die Ladung der ODESSA wurde auf den Lagerplatz von Domarin gegenüber des Hafens Passau verbracht. Die Odessa selbst ist inzwischen repariert worden und liegt auch dort. Nach Auskunft eines Besatzungsmitgliedes wird jetzt auf ein 2. Schiff gewartet, welches einen Teil der Ladung transportiert.

Dies wurde nötig, da der Wasserstand der Donau seit der Havarie gesunken ist und dadurch die Odessa nicht mehr so tief abgeladen werden kann.