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Schiffshebewerk Niederfinow

Neue Ausstellung im Schiffshebewerk

Niederfinow (dapd-lbg). Eine ständige Ausstellung über die Binnenschifffahrt wird am Donnerstag im Informationszentrum am Schiffshebewerk Niederfinow eröffnet. Auf 52 Tafeln und mithilfe von Modellen können sich die Besucher über den Güterverkehr auf Wasserstraßen in Deutschland und der Region informieren, wie die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes ankündigte. Ein Film und Modelle informieren über das im Bau befindlichen neue Schiffshebewerk. Im Informationszentrum der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes war am 21. Mai 2009 mit einer zunächst vorläufigen Ausstellung über den Bau des neuen Schiffshebewerks eröffnet worden. Bisher besuchten den Angaben zufolge rund 220.000 Menschen diese Schau. mehr

Riesenfahrstuhl für moderne Pötte

Irgendwann kommt auch für ein technisch perfektes Meisterwerk die Zeit des Ruhestandes. Für das Schiffshebewerk Niederfinow wird er 2014 eingeläutet – 80 Jahre nach seiner Inbetriebnahme am Oder-Havel-Kanal, rund 60 Kilometer nordöstlich Berlins gelegen. Bis dahin entsteht in direkter Nachbarschaft ein neuer Schiffsfahrstuhl.

Für das Bauwerk legten am Montagnachmittag unter der Teilnahme hunderter Schaulustiger Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und Ministerpräsident Matthias Platzeck (beide SPD) den Grundstein. 285 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt werden in dem mehrfach verschobenen und unter einer Kostenexplosion leidenden Projekt verbaut. Nur der Schönefelder Flughafen kostet mehr Geld in Brandenburg. Auch im übrigen Osten sucht man eine vergleichbare Größenordnung vergeblich. „In diesen manchmal so depressiv anmutenden schwierigen Zeiten geben wir nicht zuletzt ein Signal voller Hoffnung“, sagte Platzeck. 200 Jobs entstehen auf der Baustelle.

Der Ruhestand bedeutet aber kein Abriss der „guten alten Dame“, wie Minister Tiefensee das am 21. März 1934 eröffnete Hebewerk nannte. „Es steht unter Denkmalschutz und bleibt als Reserve bis nach der Eröffnung des Neubaus und für den Tourismus in Betrieb.“ Mit jährlich 150 000 Besuchern gehört das stählerne Monstrum zu den größten Touristenattraktionen Brandenburgs. mehr

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